03.05.2001
Aschaffenburg
Wow!
Nach einem traumhaft schönen, entspannenden und informativen
„off day“ in der Sonne Hessens „schwebten“ wir am nächsten Tag „vollgepackt“
mit einem unbeschreiblichen Gefühl, vielen neuen Ideen und ganz, ganz viel
Hoffnung und Daumen drücken für die Zukunft nach Aschaffenburg.
Noch heißer als eh schon wurde die Stimmung im Publikum, als
Julian auf die Bühne kam, denn die war schon gut hoch – und Ihr wisst doch: der
Schottenrock...
Um ein Haar hätten wir das Geheimnis – was darunter ist –
gelüftet, denn Julian wagte es doch tatsächlich nach den „Neuen Männern“ – das
er auf der Mundharmonika begleitete – sich hinzuhocken. Die Augen einiger
Mädels wurden doch etwas größer...
Ansonsten sind wir einstimmig der Meinung, dass dies mit
Abstand das bisher schönste Konzert der Tour war! Die Stimmung war von Beginn
an auf dem Höhepunkt- woran Julian natürlich nicht ganz unschuldig war! Die
Leute haben ausgelassen getanzt, gejubelt, mitgesungen und einfach
superherzlich und begeistert „ihre“ und „unsere“ Ina gefeiert!
Bohhh, war das geil!!!
Schön war einfach auch zu sehen und mitzuerleben, dass die
Lust und Bereitschaft in der Band- Einsatz zu zeigen, aufeinander zuzugehen und
sich mal gegenseitig die Instrumente „unter die Nase zu reiben“ - hier heute
ganz besonders gravierend und stark war. Der Spaß und die Harmonie auf der
Bühne übertrug sich verdammt schnell auf das Publikum!
Bei „Ohne mich“ drehte Ina mal wieder das Mikro in Richtung
Publikum und war so angetan von der Stimmung und unserem Gesang, dass sie es
auch da ließ und sich stattdessen über Manni’s Mikro hermachte. Armer Manni- wo
er doch bei „S.O.S.O.S.“ so schöön gesungen hatte und die Menge nach mehr
verlangte! Nächstes Mal!
Jeden Abend auf’s neue begeistert sind wir von den Solo-
Attacken, die uns Uwe, Gero, Tom und Manni so um die Ohren hauen! Es ist
einfach unfassbar und ergreifend, was z.B. Uwe alles aus seiner Geige herausholt. Wie Ina uns jeden Abend weismachen will, sagt er schon seit einer Woche
jeden Auftritt bei den
„Philharmonikern“ ab, um mit Ina, Band, Julian und uns auf Tour gehen zu
können. Wir finden das fabelhaft!
Wie zufrieden selbst Ina mit diesem Abend war, machte sie
uns schnell klar: „Die Stimmung hier ist immer gut, und das heute war wieder
ein ‚Geben und Nehmen’, und das brauchen wir am meisten.“
Das, was wir von unserer Seite aus geben können, kriegen wir
in jedem Fall mehrfach zurück, und dabei trotz allem nicht „abzuheben“, ist gar
nicht so einfach. Auch bei den „kleinen“ oder unwichtig erscheinenden Dingen
des Lebens mal einfach „Danke“ zu sagen,
ist in unseren Augen einfach völlig okay, denn viel zu oft hat die
Selbstverständlichkeit die Oberhand und damit fängt das Abstumpfen doch schon
an.
Also: Danke INA, für soooooo viel!
Dieses war der fünfte Streich – und der sechste folgt auch bald.
P.S. An dieser Stelle einmal ein ganz herzliches Dankeschön und
einen lieben Gruß an Martin Löhr für den tollen Sound
der letzten Tage! Wir wissen, wie sauschwer dieser Job ist, finden
aber es hat prima geklappt!
Bis zum nächsten mal sagen Anja und Dörte!
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